
Cruisefire macht beim Concorso di Bavaria Halt: exklusiver Zugang, seltene Klassiker und die bislang unerzählten DRIVTO-Geschichten, die auf Tour enthüllt werden.
Auch in diesem Jahr veranstaltete unser langjähriger Partner Cruisefire den Consorso die Bavaria nach dem erfolgreichen Debut in 2019. Diesmal nicht ganz 140 Fahrer trotzten gemeinsam mit uns den Einschränkungen durch Corona sowie den herbstlichen Witterungsbedingungen. Gründer Marco hinter Cruisefire ist jedoch schon lange im Geschäft und weiß worauf es ankommt: Neben dem Concorso organisiert er auch ausgewählte Touren und dedizierte private Events mit Partnern und hat sich so über die Jahre einen Ruf aufgebaut.
Die Wahl des Treff- und Startpunkts beim Performance- und Motorsport-Spezialisten SSR Performance in München war perfekt. Durch die große Glasfront des stylischen Showrooms konnten man schon einen Blick auf den Mercedes-Benz 300SL Gullwing neben einem Porsche GT3 RS erhaschen und eine ungefähre Vorstellung davon bekommen, was uns erwarten würde. Nach der Akkreditierung durch das Cruisefire-Team entdeckten wir neben der Lounge mit Blick auf den Showroom und der begrünten Wand mit den Umrissen der Nordschleife die absolut makellose Werkstatt: In der Mitte ein Porsche GT2 RS, auf den Bühnen einige Straßen- und Cup-Fahrzeuge. Das Team von SSR bietet neben Performance-Arbeiten auch Restauration von Oldtimern, Einlagerung seltener Fahrzeuge sowie Motorsport-Management bis hin zur GT-Masters Serie sowie Handel mit exklusiven Automobilen – und das auf sehr hohem Niveau.
Nach ausreichend heißem Kaffee verschaffen wir uns einen Überblick, wer am diesjährigen Event teilnimmt und können bereits ein paar alte Bekannte entdecken – doch dazu später mehr. Die Fahrt führt uns nach einem ganzen Stück Autobahn mit zahlreichen Baustellen endlich auf die Landstraßen. Es ist jedes Mal wieder beeindruckend eine Kolonne aus Fahrzeugen wie eine Ferrari Fdurch die grünen hügeligen Ausläufer der Alpen gleiten zu sehen. Ziel ist auch in diesem Jahr wieder das Festspielhaus am Forggensee in Füssen
Die Einfahrt am Festspielhaus ist atemberaubend: unmittelbar am Seeufer mit Blick auf das Schloss Neuschwanstein auf der gegenüberliegenden See-Seite rollen die Sportwagen ein. Nun ist es Zeit sich einen Überblick über die Highlights des diesjährigen Events zu verschaffen: neben den beiden Ferrari F12tdf stechen natürlich die drei matt-schwarzen McLaren von der auf Social Media bekannten @thesatincrew heraus. Unser persönliches Highlight jedoch – und das nicht nur wegen seines unvergleichlichen Sounds – ist der Porsche Carrera GT. Etwas verspätet trifft Partner Pamo Cars ein und sorgt beim Abladen eines schwarzen Ferrari LaFerrari für ordentlich Aufmerksamkeit bei allen Teilnehmern. Neugierig macht uns ein Fahrzeug, dass noch von einem Ferrai Cover bedeckt ist... Laut Moderation handelt es sich dabei um ein Einzelstück, das man so noch nicht gesehen hat. Wir müssen uns bis nach dem Drivers-Lunch gedulden, das dieses Jahr als leckeres gesetztes 3-Gänge Menü serviert wurde. Nach der Best-of-Show Ehrung, wurde endlich das Geheimnis gelüftet: zu sehen ist der Ferrari F150 Mulo 6 – der LaFerrari Prototyp auf Basis des 458 Italia. Wirklich einmalig! Wir freuen uns schon auf das nächste Event von Cruisefire...

Philipp Lauterbach ist Gründer von DRIVTO, der kuratierten Identitäts- und Discovery-Plattform für die europäische Sportwagen-Szene. Mit Sitz in Düsseldorf baut er seit August 2018 Sportwagen-Communities — zuerst über das Cars+Coffee-Format in Düsseldorf, Köln, Berlin, Mönchengladbach und auf Sylt, seit Mitte 2024 in Form von DRIVTO als Plattform mit eigenem Editorial-Magazin und proprietärer DriverDNA-Methodik.
Sein Weg in die Sportwagen-Welt begann mit einer Ausbildung zum Veranstaltungskaufmann in einer Mercedes-Benz-Händlergruppe. Es folgten Marketing-Verantwortlichkeiten bei Ferrari und Maserati in Düsseldorf, wo er zu einer der prägenden Marketing-Stimmen dieser Marken in Deutschland seiner Zeit wurde. Aus dieser Phase erwuchs auch der direkte Kontakt zur Cars+Coffee-Bewegung — und das Faible für italienische Wagen, das ihn bis heute prägt. Ferrari und Pagani stehen seitdem im Zentrum dessen, was er als Driver selbst sucht.
Vor DRIVTO baute er die Cars+Coffee-Stationen in mehreren deutschen Städten auf — eine eigenständige Event-Reihe, die in ihrer aktivsten Phase mehr als 1.500 Sportwagen-Fahrer in DACH vernetzte. Aus dieser Basis entstand die heutige DRIVTO-Driver-Community. Sein Editorial-Schwerpunkt liegt auf den Pillars Cars Connect People (persönliche Founder-Voice, Driver-Geschichten) und State of the Scene (datenbasierte Markt-Analysen, Industry-Essays).